Referenzen

Lüchinger + Schmid AG, Neubau Lebensmittel­produktion

Oberbuchsiten


Download

Nutzung Lebensmittelproduktion / Verarbeitung / Verpackung / Verwaltung
Standort Oberbuchsiten
Bauherr Lüchinger + Schmid AG
Auftraggeber Lüchinger + Schmid AG / Micarna SA
Architektur ZSB Architekten SIA AG, Oensingen
Planung 2022 - 2026
Realisierung 2024 - 2027

Erläuterung

Die Lüchinger + Schmid AG ist das führende Schweizer Produktionsunternehmen für Eier und Ei-Produkte. Der alte Standort mit seinen diversen Aussenstellen war sanierungsbedürftig und schränkte die betrieblichen Möglichkeiten stark ein. Mit dem Neubau können betrieblichen Anforderungen perfekt umgesetzt werden. Auf ca. 20’000 m² entstehen hochautomatisierte Produktionszonen, Lager, Labors und Büros – perfekt abgestimmt auf die Abläufe der Lebensmittelverarbeitung.

So kann die beeindruckende Menge über 500 Millionen Eier pro Jahr oder über 1.5 Mio. Eier pro Tag verarbeitet werden um die Kunden in allen Regionen der Schweiz zu beliefern.

Nachhaltigkeit im Fokus der Bauherrschaft. Der neue Standort in Oberbuchsiten wird komplett fossilfrei betrieben. Zitat von Thierry Chevalley, Geschäftsleiter L+S : "Wir möchten das modernste und nachhaltigste eierverarbeitende Unternehmen Europas werden. Mit dem neuen Standort schaffen wir die Grundlage, um diese Vision zu verwirklichen und Ihnen weiterhin beste Produkte zu bieten."

Leistungen von Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG

Bearbeitung der gesamten Gebäudetechnik HLKS, Sprinkler, Gebäudeautomation und Fachkoordination vom Energiekonzept über das Vorprojekt bis zur Schlussabnahme. Installationssumme HLKS/GA beträgt ca.17 Mio. Die Planung erfolgt nach der BIM - Methode.

Baukosten

ca. 130 Mio.

Kenndaten

Bruttogeschossfläche:ca. 35'000 m2
Gebäudevolumen:ca. 180'000 m3
Wärmeerzeugung:2'000 kW
Abwärmenutzung Kälte/Druckluft:844 kW
AWN-Speicher:3 Stk. à je 50 m3
Lüftungsluftmenge:>300'000 m3/h
Dampferzeugung:106 kg/h

Technische Highlights

Lüftung / Klima

Saubere Luft ist das A und O in der Lebensmittelproduktion. Besonders die hygienischen Lüftungszonen mit Reinraumanforderungen stellten hohe Ansprüche an Planung und Ausführung.
Mehrere Lüftungszentralen versorgen Produktions-, Labor- und Verpackungsräume individuell. Druckstufenkonzepte verhindern Luftverschleppung, Filterstufen und Luftführung erfüllen die Vorgaben der Lebensmittelhygiene.
Wärmerückgewinnung und variable Volumenströme sorgen für einen energieoptimierten Betrieb – bei konstanter Raumqualität.

Heizung / Kälte

Für die neue Produktionsanlage haben wir ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt. Die Wärmeerzeugung erfolgt primär durch die Nutzung von Abwärme aus Kälte- und Druckluftproduktion, ergänzt durch Grundwasserwärmepumpen. Drei Energiespeicher mit je 50'000 Liter Inhalt, auf 3 unterschiedlichen Temperaturniveaus, sichern eine effiziente Energieversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien. Durch dieses innovative Konzept resultiert eine erhebliche Reduktion des CO2 Ausstosses. Die so oekologisch erzeugte Energie versorgt die Raumheizung, die automatischen Reinigungsanlagen und auch die Pasteurisierung. Alle Systeme sind auf höchste Betriebssicherheit, Energieeffizienz und einfache Wartung ausgelegt.

Sanitär / Medien

Auch bei den sanitären Installationen steht die Prozesssicherheit und die Hygiene im Vordergrund.
Das Wasser wird in zwei Stufen erhitzt – hygienisch sicher und legionellenfrei. Abwasser wird zentral gesammelt und neutralisiert, bevor es in die Kanalisation gelangt.
Druckluftanlagen und spezielle Reinigungsanlagen sind zentral organisiert – kompakt, übersichtlich und wartungsfreundlich geplant. 
Es wurde eine Regenwassernutzungsanlage konzipiert. Wasser wird effizient genutzt und in verschiedenen Infrastruktur-Prozessen wiederverwendet.

Gebäudeautomation

Wir durften die Migros Industrie auf ihrem Weg zur Industrie 4.0 begleiten und mit einer zukunftsorientierten Gebäudeautomation die Basis für einen smarten, vernetzten Betrieb schaffen.
Die Gebäudeautomation ebnet den Weg zur Smart Factory – mit einer intelligenten Plattform für Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Energiemanagement und Prozessanlagen. So werden Energieflüsse, Wetterdaten und Produktionsprozesse miteinander vernetzt und die Anlagen können energieoptimiert betrieben werden.

Referenzauskunft

Patrick Gugelmann, Projektleiter ZSB Architekten 062 388 20 71 oder patrick.gugelmann@zsbarchitekten.ch

Eindrücke

Die folgenden Bilder zeigen, wie sich unsere Planung im Raum entfaltet. Sie geben einen Eindruck davon, wie technische Lösungen, Architektur und Nutzung zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammenfinden.

Haben Sie Fragen?


Haben Sie Fragen?

Wir sind gerne für Sie da. Kontaktieren Sie die zuständige Ansprechperson direkt:

Peter Flükiger
Inhaber / Verwaltungsrat

+41 58 255 63 43
p.fluekiger@kalthalbeisen.ch

Download

Das Projektdossier fasst alle wichtigen Informationen, Kennzahlen und Highlights kompakt zusammen.
Hier finden Sie die zentralen Inhalte des Projekts übersichtlich aufbereitet.

Als PDF herunterladen



Interessant für Ihr eigenes Projekt?

Wir sorgen für effiziente Energie- und Wasserversorgung, regelbare Wärme, hygienische Luft und eine sichere Abwasserführung – damit Ihre Gebäude funktionieren, Kosten kontrollierbar bleiben und der Betrieb reibungslos läuft.

Kantonsspital Aarau AG

Universität Basel

ETH Zürich

See-Spital Horgen

Hochbauamt des Kanton Zürich

Kanton BL / FHNW

USZ

Solothurner Spitäler soH

SBB Immobilien

SBB Immobilien AG, Development Anlageobjekte Mitte

Kantonsspital Aarau, Neubau Dreiklang
Aarau

Dreiklang – Drei Dimensionen im Einklang. Gegliedert in die drei Nutzungsbereiche Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstationen, entstehen eigenständige, gut auffindbare Zonen. Aus deren Zusammenfügung resultiert wiederum ein einfacher und leicht begreifbarer Baukörper. Das Prinzip der kurzen Wege für Personal und Patienten garantiert eine medizinische Versorgung, die von Effizienz und einem Höchstmass an Flexibilität geprägt ist. Ambulante und stationäre Bereiche sowie deren Verkehrsströme werden durch einen zentralen Boulevard konsequent voneinander getrennt. Der viergeschossige Boulevard, Herzstück des Gebäudes, verbindet alle Bereiche und hilft Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden bei der Orientierung. Offen geführte Verbindungstreppen und Lichthöfe verstärken die Vernetzung der einzelnen Abteilungen zusätzlich.

Kalt+Halbeisen war seit Beginn des Gesamtleistungswettbewebs Mitglied des TU-Kernteams. Wir freuen uns sehr gemeinsam als Sieger aus dem Gesamtleistungswettbewerb hervor gegangen zu sein.

Weitere Infromationen entnehmenn Sie dieser Broschüre.

Biomedizin Universität Basel
Altstadt Grossbasel

Der Neubau für das Departement Biomedizin (kurz DBM) der Universität Basel entsteht auf dem Life-Sciences-Campus Schällemätteli und bietet moderne Infrastruktur für die universitäre Forschung und Lehre. Rund 700 Mitarbeitende und 200 Studierende forschen hier zukünftig mit modernster Infrastruktur und besten Rahmenbedingungen. Durch die Nähe zu den universitären Spitälern und weiteren Life-Science-Institutionen werden nicht nur ideale Voraussetzungen für die Förderung und den wissenschaftlichen und interdisziplinären Austausch der Forschenden geschaffen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Universität Basel langfristig gesichert.

An prominenter Lage wird das DBM im Grossbasler Altstadtquartier Platz finden. Hierfür wird das bestehende Biozentrum dem Neubau an der Klingelbergstrasse 70 weichen. Das neue Bauvorhaben wird insgesamt aus 11 Vollgeschossen bestehen, wobei die 2. UG's hauptsächlich der Tierhaltung und Technikzentralen zugeschrieben werden. Das EG, sowie 1.OG, öffnet sich der Umgebung und dient den Besuchern als Empfang, Aufenthalt und Lehrräumen. Im 2.OG-8.OG werden hauptsächlich die Funktionseinheiten der Forschung, Lehre und Core-Facilities mit Speziallaboren Platz finden.

ETH HPQ – das Quantenphysiklabor der Zukunft
ETH Hönggerberg, Zürich

Mit dem Labor- und Bürogebäude HPQ baut die ETH Zürich auf dem Campus Hönggerberg ein Physikgebäude mit zukunftsweisender Labor- und Büronutzung. In dem Gebäude werden neuste Forschungsinfrastrukturen eingerichtet, mit denen die ETH namentlich die Stellung in den Quantentechnologien weiter ausbauen kann.

Der rasante Fortschritt in den experimentellen Wissenschaften ermöglicht es heute, physikalische Phänomene auf bisher unerreichbar kleinen Längenskalen und kurzen Zeitskalen zu untersuchen. Unter diesen extremen Bedingungen treten Quanteneffekte zutage, die sich oftmals dem menschlichen Verständnis zu entziehen scheinen. Ein Schwerpunkt des Departements Physik und der departementsübergreifenden Technologieplattformen an der ETH Zürich liegt in der Erforschung dieser Phänomene, welche die Grundlage für zukünftige Technologien und völlig neuartige Materialien bilden.

Um den Anforderungen der Quantenforschung gerecht zu werden, wird innovative Gebäudetechnik benötigt und neu gedachte Laborkonzepte. Eine besondere technische Herausforderung ist die mechanische, akustische und elektro-magnetische Isolation der Labore. Ebenfalls höchst anspruchsvoll ist die klimatische Kontrolle in Bezug auf stabile Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, sowie das Einhalten der Reinraumvorgaben.

Seespital "NEO", Horgen
Horgen

Das Seespital Horgen realisiert den nächsten grossen Ausbauschritt. Mit dem Projekt "Neo" entsteht ein moderner Behandlungstrakt, u.a. mit Operationssälen, Intensivpflege, Radiologie und Zentralsterilisation. Im Neubautrakt wird eine komplett neue Energie- und Medienaufbereitung erstellt, die das gesamte Spitalareal mit allen Gebäuden und Trakten versorgt. Die Energieerzeugung erfolgt primär über einen dynamischen, saisonalen Erdspeicher über welchen Energie eingelagert und wieder bezogen werden kann und sekundär über konventionelle Energieerzeugungssysteme.

Campus T Laborneubau
Winterthur

Die 1. Etappe beinhaltet zwei Laborneubauten, den Ersatzneubau «TL» und den Neubau «TT» im südöstlichen Teil des Areals. Diese werden als Laborcluster für die School of Engineering realisiert. Ebenfalls Bestandteil des Projektes und räumliches Bindeglied des Areals ist der Campuspark mit Zugang zum Wasser und den Brücken über die Eulach. Ziel der Laborneubauten ist eine Konzentration der Institute und Zentren mit hoher technischer Infrastruktur wie z.B. Institute of Materials and Process Engineering (IMPE), Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering (IEFE), Zentrum für Aviatik (ZAV) und Institute of Computational Physics (ICP). Der Projektumfang beinhaltet zusätzlich eine umfassende Gastronomie mit einer Grossküche, welche 1750 Malzeiten pro Tag zubereitet. Ebenfalls ist im Neubau ein Rechenzentrum sowie eine Tiefgarage integriert. Als Vorausetappe wurden in der Eulachpassage Rochadeflächen geschaffen und im Submarine eine provisorische Nutzung für das Photovoltaik Labor eingerichtet.

Fachhochschule Nord West Schweiz
Muttenz

Der Neubau FHNW-Campus im Polyfeld Muttenzbeherbergt folgende Fakultäten:

  • Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
  • Hochschule für Life Sciences
  • Pädagogische Hochschule
  • Hochschule für Soziale Arbeit
  • Trinationaler Lehrgang Mechatronik
  • Verfahrenstechnik

USZ Service- und Logistikzentrum mit AEMP
Schlieren

In Schlieren ist seit 2017 ein Service– und Logistikzentrum des USZ entstanden. Ein Teil davon ist die rund 2’000 Quadratmeter umfassende AEMP Einrichtung. Sie ist eine der europaweit modernsten ihrer Art. Sie dient der Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von chirurgischen Instrumenten und leistet einen Beitrag zur weiteren Steigerung der Patientensicherheit. Zudem ermöglicht sie, den künftigen Standort USZ Flughafen mit Sterilgütern zu versorgen. Mehrfach verwendbare Operationsinstrumente wie zum Beispiel Klemmen, Pinzetten, Skalpelle oder Endoskope müssen nach einem operativen Eingriff für einen erneuten Einsatz bereitgemacht werden. Für das Universitätsspital Zürich (USZ) übernimmt diese Aufgabe ab sofort die im Juni 2020 in Betrieb genommene Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Pro Jahr werden hier rund 3.6 Millionen Instrumente aufbereitet, mit denen die täglich rund 90 operativen Eingriffe am USZ durchgeführt werden.

Spital Dornach - Neubau DORNANOVA
Dornach SO

Nachdem Kalt + Halbeisen bereits in den 90er Jahren das Regionalspital Dornach planen durfte, steht nun zwischen 2026 und 2029 ein kompletter Neubau des Behandlungstraktes an. Damit ist das Spital auch für die zukünftigen Herausforderungen optimal gerüstet. Das Projekt umfasst eine Einstellhalle, einen neuen Eingangsbereich im EG, ein Pflege- sowie ein Operationsgeschoss. Im Bestand wird das "alte" OP Geschoss unter laufendem Betrieb saniert und in eine Tagesklinik umgenutzt.

Westlink Tower & Cube
Zürich Altstetten

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof Zürich Altstetten realisiert SBB Immobilien das Projekt Westlink zur nachhaltigen Entwicklung des aufstrebenden Stadtteils Zürich Altstetten. Mit Westlink entsteht ein neuer Stadtraum zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und für die Freizeitgestaltung. Westlink liegt im Schnittpunkt der Verkehrsachsen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich entsteht auf dem Areal der Vulkanplatz mit der Endschlaufe des neuen Trams Zürich West.

SBB Volta Nord, Basel
Basel

In Volta Nord, Basel wird das ehemalige Güterareal zu einem attraktiven urbanen Quartier. Heute wenig genutzte Flächen werden verdichtet und für das Gewerbe in neuer Qualität erschlossen. Daneben entstehen dringend benötigte Wohnungen.