Referenzen

Laborhochhaus 3, Bio-Technopark Schlieren

Schlieren


Download

Nutzung Labor / Pharma
Standort Schlieren
Bauherr Grundausbau: GHZ, Gewerbe- und Handelszentrum Schlieren AG
Mieterausbau: Diverse wie z.B: UZH, ETH, Neurimmmune, Biognosys, Centenara Labs
Auftraggeber Grundausbau / Mieterausbau: GHZ, Gewerbe- und Handelszentrum Schlieren AG
Architektur Architekturwerk AG, Sarnen
Planung 2017 - 2019
Realisierung 2019 - 2021

Erläuterung

Im Bio-Technopark Schlieren, dem historischem Wagiareal, durften wir alle 3 Laborhochhäuser planen und realisieren. Hier beziehen wir uns auf das Hochhaus Nr. 3 mit ingesamt 11 oberirdischen Stockwerken. Das Hochhaus wird als multifunktionales Gebäude für Firmen und Startups aus dem Biotechnologiebereich vermietet und bietet modernste Labor- und Büroflächen mit effizienter Gebäudetechnik.

Leistungen von Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG

Das Wagihochhaus 3 ist bereits das dritte realisierte Laborhochhaus-Projekt im Wagiareal. Wie bei allen Projekte durfe Kalt + Halbeisen auch hier die gesamte Gebäudetechnik HLKSSp / Fachkoordination und die Gebäudeautomation sowie die RDA-Anlagen und die Fachkoordination vom Vorprojekt bis zur Schlussabnahme planen.

Die Installationssumme HLKKSSp beträgt ca. 11 Mio.

Baukosten

ca. 100 Mio.

Kenndaten

Anzahl Geschosse:12
Gebäudevolumen:60'700 m2
Geschossflächen:18'500 m2
Gesamtluftmenge:94'460 m3/h
Heizleistung:870 kW
Kälteleistung:920 kW
Anzahl GA-Datenpunkte:ca. 4'500 Stk.

Technische Highlights

Lüftung / Klima

In Gebäude kommt eine flexibel aufgebaute Laborlüftungsanlge mit hocheffizienter KVS-Wärmerückgewinnung als Verbund zum Einsatz. Die Luft wird über zwei Steigzonen in die Geschossflächen geführt, wobei die Geschossverteilung so ausgelegt wurde, dass auch zukünftige Nutzungsänderungen aufgefangen werden können. 
Die Labors werden bedarfsgerechet mittels Volumenstromreglern den wechselnden Luftmengen durch die Laborabzüge belüftet. Jedes Labor verfügt über Düsenrohre, welche einen gleichmässige Luftverteilung mit Quelllufteffekt die Räume optimal durchspülen. Die reinen Bereiche der Robotik wurden mit Filter Fan Units mit integrierten HEPA Filtern ausgestattet.

Heizung / Kälte

Die Energieversorgung mit Wärme und Kälte erfolgt über die Arealversorgnug. Die Energieerzeugung erfolgt fortschrittlich ökologisch unter Nutzung von ARA-Abwärme und Ammoniak Wärmepumpen / Kältemaschinen. Für die Wärmeverteilung kommen in der Fassade unauffällig integtierte Brüstungstabs zum Einsatz. Mit dieser Lösung können die Räume ohne sichtbare Wärmeabgabeelemente nachhaltig, hygienisch und flexibel genutzt werden.

Für die Kühlung der Räume kommen ja nach Wärmelast unterschiedliche Systeme zum Einsatz. Interessant ist auch das Laborgerätekühlnetz. Eine spezielle Lösung wurde auch für die Massenspektrometrie entwickelt. Dabei kann ein sehr enges Termperaturband eingehalten werden.

Sanitär / Medien

Der Bereich der Sanitären Installationen umfasst neben den traditionellen Installationen auch die Bereiche der Labor - Wasseraufbereitung, Druckluft- und Spezialgasversorgung. In den geschossflächen kommt eine Sprinkleranlage zum Einsatz um den Brandschutzanforderungen im Hochhaus gerecht zu werden. Für den hohen Stickstoffbedarf der Massenspektrometrie kommen leistungsfähige Stickstoffgeneratoren zum Einsatz.

Gebäudeautomation

Die Gebäudeautomation verwendet das standardisierte BACnet Kommunikationsprotokoll. Die Feldegeräte sind direkt via BACnet MSTP in das System eingebunden. Die einzelnen Zonen und Laborräume verfügen über dezentrale Automationsgeräte / ERR Boxen. Im Gebäude ist eine übergeordnete Bedien - und Managementebene eingerichtet.

Referenzauskunft

GHZ, Herr Ruedi Krummenacher 044 730 83 30 oder rkrummenacher@ghzschlieren.ch

Eindrücke

Die folgenden Bilder zeigen, wie sich unsere Planung im Raum entfaltet. Sie geben einen Eindruck davon, wie technische Lösungen, Architektur und Nutzung zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammenfinden.

Haben Sie Fragen?


Haben Sie Fragen?

Wir sind gerne für Sie da. Kontaktieren Sie die zuständige Ansprechperson direkt:

Daniel Raidt
Inhaber / Verwaltungsratspräsident

+41 58 255 63 80
d.raidt@kalthalbeisen.ch

Download

Das Projektdossier fasst alle wichtigen Informationen, Kennzahlen und Highlights kompakt zusammen.
Hier finden Sie die zentralen Inhalte des Projekts übersichtlich aufbereitet.

Als PDF herunterladen



Interessant für Ihr eigenes Projekt?

Wir sorgen für effiziente Energie- und Wasserversorgung, regelbare Wärme, hygienische Luft und eine sichere Abwasserführung – damit Ihre Gebäude funktionieren, Kosten kontrollierbar bleiben und der Betrieb reibungslos läuft.

Kantonsspital Aarau AG

Universität Basel

ETH Zürich

See-Spital Horgen

Hochbauamt des Kanton Zürich

Kanton BL / FHNW

USZ

Solothurner Spitäler soH

SBB Immobilien

SBB Immobilien AG, Development Anlageobjekte Mitte

Kantonsspital Aarau, Neubau Dreiklang
Aarau

Dreiklang – Drei Dimensionen im Einklang. Gegliedert in die drei Nutzungsbereiche Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstationen, entstehen eigenständige, gut auffindbare Zonen. Aus deren Zusammenfügung resultiert wiederum ein einfacher und leicht begreifbarer Baukörper. Das Prinzip der kurzen Wege für Personal und Patienten garantiert eine medizinische Versorgung, die von Effizienz und einem Höchstmass an Flexibilität geprägt ist. Ambulante und stationäre Bereiche sowie deren Verkehrsströme werden durch einen zentralen Boulevard konsequent voneinander getrennt. Der viergeschossige Boulevard, Herzstück des Gebäudes, verbindet alle Bereiche und hilft Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden bei der Orientierung. Offen geführte Verbindungstreppen und Lichthöfe verstärken die Vernetzung der einzelnen Abteilungen zusätzlich.

Kalt+Halbeisen war seit Beginn des Gesamtleistungswettbewebs Mitglied des TU-Kernteams. Wir freuen uns sehr gemeinsam als Sieger aus dem Gesamtleistungswettbewerb hervor gegangen zu sein.

Weitere Infromationen entnehmenn Sie dieser Broschüre.

Biomedizin Universität Basel
Altstadt Grossbasel

Der Neubau für das Departement Biomedizin (kurz DBM) der Universität Basel entsteht auf dem Life-Sciences-Campus Schällemätteli und bietet moderne Infrastruktur für die universitäre Forschung und Lehre. Rund 700 Mitarbeitende und 200 Studierende forschen hier zukünftig mit modernster Infrastruktur und besten Rahmenbedingungen. Durch die Nähe zu den universitären Spitälern und weiteren Life-Science-Institutionen werden nicht nur ideale Voraussetzungen für die Förderung und den wissenschaftlichen und interdisziplinären Austausch der Forschenden geschaffen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Universität Basel langfristig gesichert.

An prominenter Lage wird das DBM im Grossbasler Altstadtquartier Platz finden. Hierfür wird das bestehende Biozentrum dem Neubau an der Klingelbergstrasse 70 weichen. Das neue Bauvorhaben wird insgesamt aus 11 Vollgeschossen bestehen, wobei die 2. UG's hauptsächlich der Tierhaltung und Technikzentralen zugeschrieben werden. Das EG, sowie 1.OG, öffnet sich der Umgebung und dient den Besuchern als Empfang, Aufenthalt und Lehrräumen. Im 2.OG-8.OG werden hauptsächlich die Funktionseinheiten der Forschung, Lehre und Core-Facilities mit Speziallaboren Platz finden.

ETH HPQ – das Quantenphysiklabor der Zukunft
ETH Hönggerberg, Zürich

Mit dem Labor- und Bürogebäude HPQ baut die ETH Zürich auf dem Campus Hönggerberg ein Physikgebäude mit zukunftsweisender Labor- und Büronutzung. In dem Gebäude werden neuste Forschungsinfrastrukturen eingerichtet, mit denen die ETH namentlich die Stellung in den Quantentechnologien weiter ausbauen kann.

Der rasante Fortschritt in den experimentellen Wissenschaften ermöglicht es heute, physikalische Phänomene auf bisher unerreichbar kleinen Längenskalen und kurzen Zeitskalen zu untersuchen. Unter diesen extremen Bedingungen treten Quanteneffekte zutage, die sich oftmals dem menschlichen Verständnis zu entziehen scheinen. Ein Schwerpunkt des Departements Physik und der departementsübergreifenden Technologieplattformen an der ETH Zürich liegt in der Erforschung dieser Phänomene, welche die Grundlage für zukünftige Technologien und völlig neuartige Materialien bilden.

Um den Anforderungen der Quantenforschung gerecht zu werden, wird innovative Gebäudetechnik benötigt und neu gedachte Laborkonzepte. Eine besondere technische Herausforderung ist die mechanische, akustische und elektro-magnetische Isolation der Labore. Ebenfalls höchst anspruchsvoll ist die klimatische Kontrolle in Bezug auf stabile Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, sowie das Einhalten der Reinraumvorgaben.

Seespital "NEO", Horgen
Horgen

Das Seespital Horgen realisiert den nächsten grossen Ausbauschritt. Mit dem Projekt "Neo" entsteht ein moderner Behandlungstrakt, u.a. mit Operationssälen, Intensivpflege, Radiologie und Zentralsterilisation. Im Neubautrakt wird eine komplett neue Energie- und Medienaufbereitung erstellt, die das gesamte Spitalareal mit allen Gebäuden und Trakten versorgt. Die Energieerzeugung erfolgt primär über einen dynamischen, saisonalen Erdspeicher über welchen Energie eingelagert und wieder bezogen werden kann und sekundär über konventionelle Energieerzeugungssysteme.

Campus T Laborneubau
Winterthur

Die 1. Etappe beinhaltet zwei Laborneubauten, den Ersatzneubau «TL» und den Neubau «TT» im südöstlichen Teil des Areals. Diese werden als Laborcluster für die School of Engineering realisiert. Ebenfalls Bestandteil des Projektes und räumliches Bindeglied des Areals ist der Campuspark mit Zugang zum Wasser und den Brücken über die Eulach. Ziel der Laborneubauten ist eine Konzentration der Institute und Zentren mit hoher technischer Infrastruktur wie z.B. Institute of Materials and Process Engineering (IMPE), Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering (IEFE), Zentrum für Aviatik (ZAV) und Institute of Computational Physics (ICP). Der Projektumfang beinhaltet zusätzlich eine umfassende Gastronomie mit einer Grossküche, welche 1750 Malzeiten pro Tag zubereitet. Ebenfalls ist im Neubau ein Rechenzentrum sowie eine Tiefgarage integriert. Als Vorausetappe wurden in der Eulachpassage Rochadeflächen geschaffen und im Submarine eine provisorische Nutzung für das Photovoltaik Labor eingerichtet.

Fachhochschule Nord West Schweiz
Muttenz

Der Neubau FHNW-Campus im Polyfeld Muttenzbeherbergt folgende Fakultäten:

  • Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
  • Hochschule für Life Sciences
  • Pädagogische Hochschule
  • Hochschule für Soziale Arbeit
  • Trinationaler Lehrgang Mechatronik
  • Verfahrenstechnik

USZ Service- und Logistikzentrum mit AEMP
Schlieren

In Schlieren ist seit 2017 ein Service– und Logistikzentrum des USZ entstanden. Ein Teil davon ist die rund 2’000 Quadratmeter umfassende AEMP Einrichtung. Sie ist eine der europaweit modernsten ihrer Art. Sie dient der Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von chirurgischen Instrumenten und leistet einen Beitrag zur weiteren Steigerung der Patientensicherheit. Zudem ermöglicht sie, den künftigen Standort USZ Flughafen mit Sterilgütern zu versorgen. Mehrfach verwendbare Operationsinstrumente wie zum Beispiel Klemmen, Pinzetten, Skalpelle oder Endoskope müssen nach einem operativen Eingriff für einen erneuten Einsatz bereitgemacht werden. Für das Universitätsspital Zürich (USZ) übernimmt diese Aufgabe ab sofort die im Juni 2020 in Betrieb genommene Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Pro Jahr werden hier rund 3.6 Millionen Instrumente aufbereitet, mit denen die täglich rund 90 operativen Eingriffe am USZ durchgeführt werden.

Spital Dornach - Neubau DORNANOVA
Dornach SO

Nachdem Kalt + Halbeisen bereits in den 90er Jahren das Regionalspital Dornach planen durfte, steht nun zwischen 2026 und 2029 ein kompletter Neubau des Behandlungstraktes an. Damit ist das Spital auch für die zukünftigen Herausforderungen optimal gerüstet. Das Projekt umfasst eine Einstellhalle, einen neuen Eingangsbereich im EG, ein Pflege- sowie ein Operationsgeschoss. Im Bestand wird das "alte" OP Geschoss unter laufendem Betrieb saniert und in eine Tagesklinik umgenutzt.

Westlink Tower & Cube
Zürich Altstetten

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof Zürich Altstetten realisiert SBB Immobilien das Projekt Westlink zur nachhaltigen Entwicklung des aufstrebenden Stadtteils Zürich Altstetten. Mit Westlink entsteht ein neuer Stadtraum zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und für die Freizeitgestaltung. Westlink liegt im Schnittpunkt der Verkehrsachsen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich entsteht auf dem Areal der Vulkanplatz mit der Endschlaufe des neuen Trams Zürich West.

SBB Volta Nord, Basel
Basel

In Volta Nord, Basel wird das ehemalige Güterareal zu einem attraktiven urbanen Quartier. Heute wenig genutzte Flächen werden verdichtet und für das Gewerbe in neuer Qualität erschlossen. Daneben entstehen dringend benötigte Wohnungen.