Referenzen

Kantonsspital Aarau, Neubau Dreiklang

Aarau


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Nutzung Spitalnutzung
Standort Aarau
Bauherr Kantonsspital Aarau AG
Auftraggeber Totalunternehmer ARGE BAM Swiss AG / BAM Deutschland AG, Implenia
Architektur Burckhardt Partner AG / wörner traxler richter schweiz gmbh
Planung 2018 - 2023
Realisierung 2021 - 2025

Erläuterung

Dreiklang – Drei Dimensionen im Einklang. Gegliedert in die drei Nutzungsbereiche Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstationen, entstehen eigenständige, gut auffindbare Zonen. Aus deren Zusammenfügung resultiert wiederum ein einfacher und leicht begreifbarer Baukörper. Das Prinzip der kurzen Wege für Personal und Patienten garantiert eine medizinische Versorgung, die von Effizienz und einem Höchstmass an Flexibilität geprägt ist. Ambulante und stationäre Bereiche sowie deren Verkehrsströme werden durch einen zentralen Boulevard konsequent voneinander getrennt. Der viergeschossige Boulevard, Herzstück des Gebäudes, verbindet alle Bereiche und hilft Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden bei der Orientierung. Offen geführte Verbindungstreppen und Lichthöfe verstärken die Vernetzung der einzelnen Abteilungen zusätzlich.

Kalt+Halbeisen war seit Beginn des Gesamtleistungswettbewebs Mitglied des TU-Kernteams. Wir freuen uns sehr gemeinsam als Sieger aus dem Gesamtleistungswettbewerb hervor gegangen zu sein.

Weitere Infromationen entnehmenn Sie dieser Broschüre.

Leistungen von Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG

Wettbewerbserfolg!

Bearbeitung der Gebäudetechnik HKKS und die Fachkoordination vom Wettbewerbskonzept bis zur Schlussabnahme. Installationssumme HKKS beträgt ca. 45 - 50 Mio. Die Planung erfolgt in BIM.

Baukosten

ca. 500 - 600 Mio.

Label

  • Minergie-P-eco / Das Projekt erfüllt die Kriterien der 2000 Watt Gesellschaft.

Kenndaten

Anzahl Geschosse11
Brutto Geschossflächeca. 100'000 m2
Stationäre Betten472
Tagesklinische Plätze130
OP-Säle18
Wärmeleistungca. 3400 kW
Kälteleistungca. 5300 kW
Gesamtluftmengeca. 450'000 m3/h

Technische Highlights

An die gesamte Haustechnik sind besonders hohe Anforderungen gestellt, einerseits um eine höchste Betriebssicherheit zu gewährleisten, andererseits um die hohen Anforderungen an die Enrergieeffizienz (Minergie-P-eco) einhalten zu können. 
Für die Erzeugung der Prozesskälte werden zwei redundante Kältemaschinen mit Turboverdichtern eingebaut, welche mit klimaschonendem Kältemittel HFO berieben werden. Das Absperrrkonzept orientiert sich strikte an der Gebäudestruktur, die Bereichsabsperrungen sind jeweils bei den entsprechenden Treppenhauskernen. Um die Bedürfnisse in jedem einzelnen Raum optimal abzudecken wird der gesamte Behandlungstrakt über Heiz-Kühldecken versorgt, was höchste Behaglichkeit bei geringstem Energieverbrauch ermöglicht. Das Warmwasser ist die Achillessehne der Haustechnik im Spitalbau, in der Versorgung wie auch in der Hygiene. Die Warmwasseraufbereitung ist 3-fach abgesichert, die Temperaturen im Netz werden konstant über das Gebäudeleitsystem erfasst und ausgewertet.

Die primäre Energiequelle der Warmwasserversorgung ist eine Wärmepumpe, welche die Abwärme aus den IT Räumen in Brauchwarmwasser umwandelt. Der Deckungsgrad beträgt nahezu 100% sprich, das ganze Brauchwarmwasser wird mit IT Abwärme erzeugt. Die dadurch eingesparte Energiemenge beträgt ca. 1`000`000 KWh pro Jahr. Auch bei der Versorgung der übrigen Medien steht die Hygiene im Vordergrund, so wird das Reinstwasser für die Zentralsterilisation in einem stetig zirkulierendem Loop versorgt, gemäss EN 285. Das Entsorgungskonzept basiert auf einem zukunftsweisenden innovativen Tontokonzept, welches bereits in Krankenhäusern in Holland erfolgreich eingesetzt wird. Die Luftaufbereitungen orientieren sich an der Gebäudestruktur. Die drei Bereiche Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstationen werden über separate Lüftungszentralen versorgt. So kann die Luft je nach Anforderung entsprechend aufbereitet werden. Die Lüftungszentralen sind unter den jeweiligen Bereichen angeordnet, was kurze Erschliessungswege ermöglicht. Die Lüftungsanlagen sind konsequent als Hygienelüftungen konzipiert, die Abführung der Wärmelasten und das Einbringen von Heizenergie erfolgt über wasserführende Systeme. In den Räumen mit spezifischen Anforderungen an die Luftqualität (Reinraumanforderungen / Anforderungen swissmedic) wird die Luft vor Ort entsprechend aufbereitet.

Referenzauskunft

Herr Patrick Lanz, Leiter Gebäudetechnik KSA 062 838 41 04

Eindrücke

Die folgenden Bilder zeigen, wie sich unsere Planung im Raum entfaltet. Sie geben einen Eindruck davon, wie technische Lösungen, Architektur und Nutzung zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammenfinden.

Haben Sie Fragen?


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Wir sind gerne für Sie da. Kontaktieren Sie die zuständige Ansprechperson direkt:

Daniel Raidt
Inhaber / Verwaltungsratspräsident

+41 58 255 63 80
d.raidt@kalthalbeisen.ch

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Das Projektdossier fasst alle wichtigen Informationen, Kennzahlen und Highlights kompakt zusammen.
Hier finden Sie die zentralen Inhalte des Projekts übersichtlich aufbereitet.

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Wir sorgen für effiziente Energie- und Wasserversorgung, regelbare Wärme, hygienische Luft und eine sichere Abwasserführung – damit Ihre Gebäude funktionieren, Kosten kontrollierbar bleiben und der Betrieb reibungslos läuft.

Universität Basel

ETH Zürich

See-Spital Horgen

Hochbauamt des Kanton Zürich

Kanton BL / FHNW

USZ

Solothurner Spitäler soH

SBB Immobilien

SBB Immobilien AG, Development Anlageobjekte Mitte

Micarna SA

Biomedizin Universität Basel
Altstadt Grossbasel

Der Neubau für das Departement Biomedizin (kurz DBM) der Universität Basel entsteht auf dem Life-Sciences-Campus Schällemätteli und bietet moderne Infrastruktur für die universitäre Forschung und Lehre. Rund 700 Mitarbeitende und 200 Studierende forschen hier zukünftig mit modernster Infrastruktur und besten Rahmenbedingungen. Durch die Nähe zu den universitären Spitälern und weiteren Life-Science-Institutionen werden nicht nur ideale Voraussetzungen für die Förderung und den wissenschaftlichen und interdisziplinären Austausch der Forschenden geschaffen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Universität Basel langfristig gesichert.

An prominenter Lage wird das DBM im Grossbasler Altstadtquartier Platz finden. Hierfür wird das bestehende Biozentrum dem Neubau an der Klingelbergstrasse 70 weichen. Das neue Bauvorhaben wird insgesamt aus 11 Vollgeschossen bestehen, wobei die 2. UG's hauptsächlich der Tierhaltung und Technikzentralen zugeschrieben werden. Das EG, sowie 1.OG, öffnet sich der Umgebung und dient den Besuchern als Empfang, Aufenthalt und Lehrräumen. Im 2.OG-8.OG werden hauptsächlich die Funktionseinheiten der Forschung, Lehre und Core-Facilities mit Speziallaboren Platz finden.

ETH HPQ – das Quantenphysiklabor der Zukunft
ETH Hönggerberg, Zürich

Mit dem Labor- und Bürogebäude HPQ baut die ETH Zürich auf dem Campus Hönggerberg ein Physikgebäude mit zukunftsweisender Labor- und Büronutzung. In dem Gebäude werden neuste Forschungsinfrastrukturen eingerichtet, mit denen die ETH namentlich die Stellung in den Quantentechnologien weiter ausbauen kann.

Der rasante Fortschritt in den experimentellen Wissenschaften ermöglicht es heute, physikalische Phänomene auf bisher unerreichbar kleinen Längenskalen und kurzen Zeitskalen zu untersuchen. Unter diesen extremen Bedingungen treten Quanteneffekte zutage, die sich oftmals dem menschlichen Verständnis zu entziehen scheinen. Ein Schwerpunkt des Departements Physik und der departementsübergreifenden Technologieplattformen an der ETH Zürich liegt in der Erforschung dieser Phänomene, welche die Grundlage für zukünftige Technologien und völlig neuartige Materialien bilden.

Um den Anforderungen der Quantenforschung gerecht zu werden, wird innovative Gebäudetechnik benötigt und neu gedachte Laborkonzepte. Eine besondere technische Herausforderung ist die mechanische, akustische und elektro-magnetische Isolation der Labore. Ebenfalls höchst anspruchsvoll ist die klimatische Kontrolle in Bezug auf stabile Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, sowie das Einhalten der Reinraumvorgaben.

Seespital "NEO", Horgen
Horgen

Das Seespital Horgen realisiert den nächsten grossen Ausbauschritt. Mit dem Projekt "Neo" entsteht ein moderner Behandlungstrakt, u.a. mit Operationssälen, Intensivpflege, Radiologie und Zentralsterilisation. Im Neubautrakt wird eine komplett neue Energie- und Medienaufbereitung erstellt, die das gesamte Spitalareal mit allen Gebäuden und Trakten versorgt. Die Energieerzeugung erfolgt primär über einen dynamischen, saisonalen Erdspeicher über welchen Energie eingelagert und wieder bezogen werden kann und sekundär über konventionelle Energieerzeugungssysteme.

Campus T Laborneubau
Winterthur

Die 1. Etappe beinhaltet zwei Laborneubauten, den Ersatzneubau «TL» und den Neubau «TT» im südöstlichen Teil des Areals. Diese werden als Laborcluster für die School of Engineering realisiert. Ebenfalls Bestandteil des Projektes und räumliches Bindeglied des Areals ist der Campuspark mit Zugang zum Wasser und den Brücken über die Eulach. Ziel der Laborneubauten ist eine Konzentration der Institute und Zentren mit hoher technischer Infrastruktur wie z.B. Institute of Materials and Process Engineering (IMPE), Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering (IEFE), Zentrum für Aviatik (ZAV) und Institute of Computational Physics (ICP). Der Projektumfang beinhaltet zusätzlich eine umfassende Gastronomie mit einer Grossküche, welche 1750 Malzeiten pro Tag zubereitet. Ebenfalls ist im Neubau ein Rechenzentrum sowie eine Tiefgarage integriert. Als Vorausetappe wurden in der Eulachpassage Rochadeflächen geschaffen und im Submarine eine provisorische Nutzung für das Photovoltaik Labor eingerichtet.

Fachhochschule Nord West Schweiz
Muttenz

Der Neubau FHNW-Campus im Polyfeld Muttenzbeherbergt folgende Fakultäten:

  • Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
  • Hochschule für Life Sciences
  • Pädagogische Hochschule
  • Hochschule für Soziale Arbeit
  • Trinationaler Lehrgang Mechatronik
  • Verfahrenstechnik

USZ Service- und Logistikzentrum mit AEMP
Schlieren

In Schlieren ist seit 2017 ein Service– und Logistikzentrum des USZ entstanden. Ein Teil davon ist die rund 2’000 Quadratmeter umfassende AEMP Einrichtung. Sie ist eine der europaweit modernsten ihrer Art. Sie dient der Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von chirurgischen Instrumenten und leistet einen Beitrag zur weiteren Steigerung der Patientensicherheit. Zudem ermöglicht sie, den künftigen Standort USZ Flughafen mit Sterilgütern zu versorgen. Mehrfach verwendbare Operationsinstrumente wie zum Beispiel Klemmen, Pinzetten, Skalpelle oder Endoskope müssen nach einem operativen Eingriff für einen erneuten Einsatz bereitgemacht werden. Für das Universitätsspital Zürich (USZ) übernimmt diese Aufgabe ab sofort die im Juni 2020 in Betrieb genommene Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Pro Jahr werden hier rund 3.6 Millionen Instrumente aufbereitet, mit denen die täglich rund 90 operativen Eingriffe am USZ durchgeführt werden.

Spital Dornach - Neubau DORNANOVA
Dornach SO

Nachdem Kalt + Halbeisen bereits in den 90er Jahren das Regionalspital Dornach planen durfte, steht nun zwischen 2026 und 2029 ein kompletter Neubau des Behandlungstraktes an. Damit ist das Spital auch für die zukünftigen Herausforderungen optimal gerüstet. Das Projekt umfasst eine Einstellhalle, einen neuen Eingangsbereich im EG, ein Pflege- sowie ein Operationsgeschoss. Im Bestand wird das "alte" OP Geschoss unter laufendem Betrieb saniert und in eine Tagesklinik umgenutzt.

Westlink Tower & Cube
Zürich Altstetten

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof Zürich Altstetten realisiert SBB Immobilien das Projekt Westlink zur nachhaltigen Entwicklung des aufstrebenden Stadtteils Zürich Altstetten. Mit Westlink entsteht ein neuer Stadtraum zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und für die Freizeitgestaltung. Westlink liegt im Schnittpunkt der Verkehrsachsen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich entsteht auf dem Areal der Vulkanplatz mit der Endschlaufe des neuen Trams Zürich West.

SBB Volta Nord, Basel
Basel

In Volta Nord, Basel wird das ehemalige Güterareal zu einem attraktiven urbanen Quartier. Heute wenig genutzte Flächen werden verdichtet und für das Gewerbe in neuer Qualität erschlossen. Daneben entstehen dringend benötigte Wohnungen. 

Micarna new ATV - Verarbeitungsbetrieb für Geflügel
St. Aubin

Das Projekt newATV (ATV = Atelier de transformation volaille) beinhaltet den Neubau des Schlacht- und Verarbeitungsbetriebs Geflügel der Micarna für eine zukünftige Produktionskapazität von 40 Mio. Poulets pro Jahr.
Das Produktionsgebäude gliedert sich grundsätzlich in vier Hauptbereiche: Tierannahme, Schlachtung, Produktion und Logistik.
Jeder dieser Bereiche stellt spezifische Anforderungen, die es zu erfüllen gilt. Als Lebensmittelbetrieb unterliegt das Gebäude strengen Hygienevorschriften, die in allen Bereichen konsequent eingehalten werden müssen.