
| Nutzung | Wohn- und Geschäftsbau |
| Standort | St. Alban Vorstadt, Basel Stadt |
| Bauherr | Christoph Merian Stiftung |
| Auftraggeber | Bauherrenvertretung Dietziker Partner BM AG |
| Architektur | Herzog & de Meuron |
| Planung | 2018 - 2020 |
| Realisierung | 2021 - 2023 |
Erläuterung
Die CMS hat 2017 ihren Hauptsitz an die St. Alban-Vorstadt 12 verlegt und das klassizistische Vorderhaus mit Baujahr 1865 bezogen. Nun wird anstelle des Hinterhauses, wo sich früher die Basler Schulzahnklinik befand, der nachhaltige Neubau aus Holz erstellt. Beim vorliegenden Projekt der Basler Architekten Herzog & de Meuron kommt regionales Buchenholz als tragendes Bauelement im lnnern, für die massive Brettstapeldecken sowie für den lnnenausbau zum Einsatz. Die der Witterung ausgesetzten Holzbauteile an der Fassade sind aus Fichte und Lärche.
Leistungen von Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG
Bearbeitung der gesamten Gebäudetechnik Heizung, Lüftung und Kälte und Fachkoordination vom Konzept bis zur Schlussabnahme.
Kenndaten
| Anzahl Geschosse | 4 |
| Geschossfläche | 1'450 m2 |
| Gebäudevolumen | 5'150 m3 |
| Wärmeleistung | 165 kW |
| Gesamtluftmenge | ca. 4‘500m3/h |
Technische Highlights
Lüftung / Klima
Die zentralisierte Luftaufbereitung versorgt die einzelnen Bereiche des Gebäudes. Die Wärmerückgewinnung erfolgt über einen Kreuzstromplattentauscher, zudem wird mittels adiabater FOL Kühlung die Zuluft vorgekühlt.
Die Zuluft wird ausschliesslich in der Bürozone über Bodenauslässe eingeblasen und mittels einem durchgängigen Überströmkonzept in den Nebenräumen als Abluft abgesogen. Durch diese Doppelnutzung der Zuluft konnte der notwendige Aussenluftanteil fast halbiert werden. Die Zuluftpostionen sowie die Überströmelemente wurden so platziert, dass eine spätere Unterteilung der Räume möglich ist. Über CO2 Fühler in den Räumen wird der Zuluftanteil variabel gehalten.
Heizung / Kälte
Die Wärmeenergie zur Beheizung der Gebäude und Versorgung des Arealverbunds wird ab dem Wärmeverbund der IWB bezogen. Der Hauptanteil der erneuerbaren Fernwärme stammt aus der Kehrichtverwertungsanlage Basel. Ein weiterer Anteil von IWB Fernwärme stammt aus dem Holzkraftwerk Basel, in dem vorwiegend Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region verbrannt wird. Über kompakte Hausstationen werden die Gebäude Neubau CMS, das Vorstadttheater sowie der Denkmalgeschützete Altbau des Vorderhauses mit der notwendigen Wärmeenergie versorgt. Zum einen wird hierüber das Brauchwarmwasser sicher gestellt, zum anderen aber auch die Beheizung der Gebäude.
Eindrücke
Die folgenden Bilder zeigen, wie sich unsere Planung im Raum entfaltet. Sie geben einen Eindruck davon, wie technische Lösungen, Architektur und Nutzung zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammenfinden.
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